Wohnungseigentumsrecht

Das bereits 1951 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sollte den Wunsch vieler Bürger nach dem Erwerb eines „Einfamilienhauses im Mehrfamilienhaus“ ermöglichen. Dieses vom Gesetzgeber angestrebte Ziel ist erreicht worden.

Heute werden aber auch mehr und mehr Doppelhäuser und sogar Einfamilienhäuser in Form von rechtlich selbständigen Wohnungseigentumsrechten konstituiert. Grund hierfür ist, dass eine Aufteilung von Doppel- oder Einzelhäusern in selbständige Wohnungseigentumsrechte auf einem Grundstück eine intensivere Bebauung dieses Grundstücks als bei einem real geteilten Grundstück möglich macht.

Das Leben in einer Eigentumswohnung – auch wenn es sich hierbei um ein Einzel- oder Doppelhaus handelt – führt zwangsläufig dazu, dass die jeweiligen Eigentümer sich „näher“ kommen, als dieses beim Leben auf jeweils real geteilten Grundstücken der Fall ist. Hierdurch können Konflikte entstehen, da sich auf Eigentum beruhende Ansprüche in unmittelbarer räumlicher Nähe gegenüber stehen.
Viele Konflikte können Sie vermeiden, indem Sie bereits im Rahmen der für die Begründung von Wohnungseigentum erforderlichen Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung (TE/GO), die beurkundet werden muss, Regelungen schaffen, die das gedeihliche Zusammenleben der Wohnungseigentümer fördern.

Ihr Grundstück ist in der Regel auch mehr wert, wenn Sie dieses in der Form der Bildung rechtlich selbständigen Wohnungseigentums intensiver bebauen können, als dieses bei einem real geteilten Grundstück möglich wäre.

Die Auseinandersetzung mit wohnungseigentumsrechtlichen Fragen erfordert eine sehr große praktische Erfahrung und intensive, durch ständige Fortbildung aktualisierte Rechtskenntnisse. Über beides verfügen wir. Vertrauen Sie sich uns an. Wir werden Sie erfolgreich betreuen.

Kerstin B. Blum

Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht